Zürcher Wohnschutz-Entscheid ist ein Signal für Basel

Basel, 15. Juni 2026 – Der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) beider Basel und der Hauseigentümerverband Basel-Stadt begrüssen den Entscheid der Zürcher Stimmbevölkerung, die Wohnschutzinitiativen abzulehnen und den Gegenvorschlag zu unterstützen.

 

Die Zürcher Stimmberechtigten haben sich für einen ausgewogenen Weg entschieden, der den Schutz von Mieterinnen und Mietern mit Investitionen, Erneuerungen und zusätzlichem Wohnraum verbindet. Dieser Entscheid verdient auch in Basel Beachtung.

 

Die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt sind bekannt: Es fehlt an Wohnraum, gleichzeitig sollen bestehende Mietverhältnisse besser geschützt werden. Die aktuellen Basler Wohnschutzbestimmungen führen jedoch zunehmend zu Unsicherheiten bei Sanierungen und Investitionen und erschweren damit die Erneuerung und Erweiterung des Wohnungsangebots.

 

„Der Zürcher Volksentscheid zeigt: Wohnungspolitik braucht Kompromisse statt ideologische Grabenkämpfe. Auch Basel sollte die Chance nutzen, die festgefahrene Wohnschutzdebatte neu zu führen.“

 

Der SVIT beider Basel und der Hauseigentümerverband Basel-Stadt sind überzeugt: Es ist Zeit, einen ausgewogenen Kompromiss zu suchen, der den Schutz bestehender Mietverhältnisse mit Investitionen in den Wohnungsbestand und der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum verbindet. Nur eine Wohnpolitik, die Schutz und Entwicklung gleichermassen berücksichtigt, kann langfristig für genügend und bezahlbaren Wohnraum sorgen.

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