• Der HEV möchte noch stärker werden – helfen Sie uns bitte, neue Mitglieder zu gewinnen!

Der HEV möchte noch stärker werden – helfen Sie uns bitte, neue Mitglieder zu gewinnen!

16.09.2022

Der Hauseigentümerverband Basel-Stadt zählt aktuell ca. 5700 Mitglieder. Damit sind wir einer der grösseren Vereine in der Region. Vielleicht fragen Sie sich, weshalb wir dann noch mehr Mitglieder im HEV haben möchten? Bestimmt wollen wir nicht wachsen, um uns rühmen zu können, sehr viele Mitglieder in unseren Reihen zu wissen. Angestrebtes Wachstum ist kein Selbstzweck, sehr wohl aber Mittel zum Zweck.

Denn die Stärke eines Verbands misst sich auch an der Zahl seiner Mitglieder. Je mehr Mitglieder ein Verband aufweisen kann, desto mehr wird er in der Öffentlichkeit wahrgenommen und um so gewichtiger ist sein Auftreten gegenüber den politischen Institutionen und den Behörden.

Die Basler Politik setzt Schwerpunkte bei den Interessen der Mieterinnen und Mieter. Mehrfach hat sich die Stimmbevölkerung für die Einschränkung der Rechte der Eigentümerinnen und Eigentümer ausgesprochen. Aus diesen Entscheiden resultierten Beeinträchtigungen der Rechte der Hauseigentümerschaften. Die Beispiele sind Ihnen bekannt: Angabe des Mietpreises der Vorgänger-Mieter, starker Kündigungsschutz, limitierte Weiterverrechnungsmöglichkeiten bei Renovationen etc.

Weil davon auszugehen ist, dass in naher Zukunft weitere Forderungen seitens der politischen Parteien gestellt werden, welche die Eigentumsfreiheit der Vermieterseite weiter einschränken, braucht es Gegen- steuer. Der Hauseigentümerverband Basel-Stadt ist entschlossen, sich auch in Zukunft ohne Wenn und Aber für die Interessen der Hauseigentümerinnen und -eigentümer einzusetzen. Auch wenn die Abstimmungsniederlage bei der Vorlage «Ja zum echten Wohnschutz» schmerzt, wir dürfen nicht ohne Widerstand künftige Verschlechterungen der Stellung der Eigentümerschaften akzeptieren.

In naher Zukunft sind wir bereits wieder gefordert. Die Initiative «Basel baut Zukunft» hat mit Blick auf Transformationsareale wie das Klybeck folgendes Kernanliegen: «Mindestens 50 Prozent des Gesamtbestands der nutzbaren Bruttogeschossfläche pro Bebauungsplan müssen gemeinnützig im Sinne des Wohnraumförderungsgesetzes (SR 842) dauerhaft in Kostenmiete vermietet werden, beziehungsweise muss der Boden durch Verkauf oder im selbstständigen und dauernden Baurecht an eine gemeinnützige Organisation gemäss Art. 4 Abs. 2 Wohnraumförderungsgesetz abgegeben werden.»

Das Klybeck-Areal wurde von privaten Investoren erworben. Im Nachhinein sollen die Regeln geändert werden. Die Nutzung könnte bei Annahme dieser Initiative nicht so erfolgen, wie sich das die Käufer beim

Vertragsabschluss vorstellen durften. Aus unserer Sicht ist ein solches Vorgehen unhaltbar, und wir werden uns einsetzen, dass solch rigorose Vorschriften nicht beschlossen werden können. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Die Wirtschaftsverbände sind ebenso gefordert wie die politischen Parteien, welche zur Eigentumsfreiheit stehen, die in unserer Verfassung garantiert ist.

Diesen Faden möchten wir weiterspinnen: Bald stehen wieder kantonale Wahlen an. Für den Hauseigentümerverband Basel-Stadt ist es von immenser Wichtigkeit, Vertreterinnen und Vertreter im kantonalen oder kommunalen Parlament zu haben, die gleichgesinnt sind und über welche man Anliegen der Hauseigentümerschaft einbringen kann. Politisch aktive Mitglieder sind somit in jedem Fall ein Gewinn für den Verband.

Aber wir brauchen auch Persönlichkeiten ausserhalb der Politik, welche uns unterstützen. Wir zählen auf Sie als Mitglieder und Ihre Netzwerke.

Höflich bitten wir Sie, im Kreise Ihrer Bekannten für eine Mitgliedschaft im HEV Basel-Stadt zu werben. Wir werden das selbst- verständlich auch von uns aus tun. Es wäre schön, wenn auch dieses Ziel, noch stärker zu werden, gemeinsam mit Ihnen erreicht werden könnte.

Finden Sie in diesem Zusammenhang auf Seite 21 unsere Mitgliederwerbung.

Mit Dank und besten Grüssen

Patricia von Falkenstein Andreas Zappalà